Vielleicht kennst Du das
Erkennst Du Dich?
Zwischen Vorsorgeterminen, Ratgebern und gut gemeinten Tipps bleibt wenig Raum für das, was tatsächlich in Dir vorgeht. Vieles davon gilt als normal und wird trotzdem nicht erzählt. Vielleicht erkennst Du Dich in einem dieser Punkte wieder.
Zum Verstehen
Was in dieser Zeit geschieht
1
Die Regeneration nach der Geburt dauert Monate, nicht Wochen
Das Wochenbett dauert deutlich länger als die offiziellen Wochen. Hormonelle Umstellung, Stillen, Schlafmangel und Beckenbodenregeneration greifen ineinander. Wer zu früh wieder funktionieren muss, spürt das oft erst Monate später.
2
Widersprüchliche Gefühle nach der Geburt sind normal, anhaltende Traurigkeit ist es nicht
Ambivalenz gehört dazu und ist kein Zeichen von schlechter Mutterschaft. Wenn die Traurigkeit aber bleibt, Du Dich abgetrennt fühlst oder Angst Dich beherrscht, braucht es Unterstützung, früh und ohne Scham.
3
Eine belastende Geburt wirkt nach, auch wenn medizinisch alles gut gegangen ist
Ein medizinisch gutes Ergebnis sagt nichts darüber aus, wie Du die Geburt erlebt hast. Eine schwierige Geburt hinterlässt tiefe körperliche und seelische Spuren. Darüber zu sprechen und dieser Erfahrung einen Sinn zu geben, verändert oft mehr, als man erwartet.
Was Du tun kannst
Was hilft
Planen lässt sich diese Zeit nicht, vorbereiten schon. Diese Punkte entscheiden oft darüber, ob Du die Monate nach der Geburt durchhältst oder tatsächlich in ihnen ankommst.
Meine Empfehlung
Womit ich bei Dir anfangen würde
Schwangerschaft und Wochenbett sind kein Zustand, sondern ein Weg über Monate. Was in der 20. Woche dran ist, ist nach der Geburt längst überholt.
Zum Weiterlesen
Die Zeit, von der niemand spricht
In meinen Artikeln geht es auch um die Regenerationsphase nach der Geburt, die länger dauert als angekündigt, über den Beckenboden und über die Frage, wer man nach einer Geburt eigentlich ist. Authentisch geschrieben, ohne Beschönigung und ohne erhobenen Zeigefinger.
Häufige Fragen
Was Frauen vor diesem Weg wissen wollen
Ersetzt das meine Hebamme?
Ab wann spricht man von einer Wochenbettdepression?
Kann ich mit Baby am Gespräch teilnehmen?






